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Jeremy James Hakelberg

Business Development Manager

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Virus versus Virus

Schauplatz Homeoffice

Virus versus Virus

10.07.2020

Lesezeit: <5 Minuten

Seit dem Beginn von Ausgangssperren und Kontaktverboten ist das Coronavirus unser unliebsamer, täglicher Begleiter geworden.

Zu allem Überfluss bietet diese Situation Cyberkriminellen zusätzliche Angriffsmöglichkeiten, die auch immer wieder auf unsere menschlichen Schwächen abzielen.

Protforce IT Security Jeremy James Hakelberg

Jeremy James Hakelberg

Vertriebsleiter

Aus den Augen, aus dem Sinn!

Gefühlt ist es schon wieder eine Weile her, dass wir teilweise vor ungewohnt leergeräumten Regalen im Supermarkt standen. Der Mundschutz ist in einigen Bereichen geblieben und mittlerweile großflächig akzeptiert - ähnlich dem regelmäßigen Desinfizieren und des Mindestabstands zu unseren Mitmenschen.

Bis auf ein paar wenige Ausnahmen, hat sich die Mehrheit der Deutschen anfänglich an diese Regelungen gehalten. Mittlerweile ist zu verzeichnen, dass in der Bevölkerung ein merkliches Nachlassen der empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen eintritt. Dabei ist die Gefahr noch nicht gebannt und ein Impfstoff lässt noch auf sich warten.

Zum Laufen bringen ≠ Sicher betreiben

Dass durch die zügige Ausbreitung der Pandemie Arbeitgeber plötzlich aufgefordert waren , soweit es sich ermöglichen ließ, ihre Arbeitnehmer die Option auf Homeoffice anzubieten, ist in diesem Zusammenhang noch mittelfristig als das Positivste zu betrachten.

Problematisch ist hingegen die kurzfristige Implementierung von Lösungen dann, wenn sie von ihrer technischen Komplexität zwar einfach zu installieren, jedoch für einen sicheren Betrieb von den eigenen Mitarbeitern nicht beherrschbar sind. Fatal wird dieser Zustand spätestens dann, wenn er den Verantwortlichen nicht bekannt ist und unbemerkt aus dem Ruder läuft!

TIPP: Vergessen Sie bitte nicht das Überprüfen auf mögliche Lücken nach der großen Aufregung!
 

Bring Use your own device!

Die Pandemie führte zu so einigen Kuriositäten: So sind uns Fälle bekannt, bei denen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter darum gebeten haben private Notebooks und Desktop-PCs im Homeoffice zu verwenden, da entweder keine oder zu wenige geeignete Firmengeräte vorhanden seien.

Dadurch haben Unternehmen selbstständig und in teilweise überraschender Geschwindigkeit vorhandene Sicherheitsmechanismen ausgehebelt und die Kontrolle über gegebenfalls recht sichere Systeme an ihre Mitarbeiter und das vermeintlich weniger sichere Homeoffice abgegeben. 

An dieser Stelle schließt sich der Kreis: Wackelige IT-Systeme gepaart mit menschlicher Unsicherheit und einer Prise Chaos führen zu einfachen Opfern und potenziell großer Beute.

Denn als Angreifer kann ich davon ausgehen, dass ein IT-Sicherheitsvorfall mit großer Wahrscheinlichkeit aufgrund der allgemeinen Situation ebenfalls nachlässig behandelt wird - insofern er überhaupt Aufmerksamkeit erhält - wenn bspw. der eingesetzte VPN-Server bereits fehlerhaft konfiguriert wurde.

Realitätscheck und daraus folgende Kontinuität!

Nur weil das Coronavirus für uns nicht sichtbar ist, in unserem direkten Umfeld vielleicht keine Fälle bekannt sind, bedeutet dies nicht, dass von ihm keine Gefahr ausgeht und wir weniger vorsichtig sein können. Das Gegenteil ist der Fall.

Dies gilt genauso für Cyberattacken. Nur weil das eigene Unternehmen bislang noch keine Hackingagriffe zu verzeichnen hat oder man dem Irrglauben folgen möchte, dass doch nur große Unternehmen Ziele von Hackern seien, ist dies kein Garant weiterhin verschont zu bleiben.

So wie man sich auf der einen Seite gegen Covid-19 weiterhin an die empfohlenen Schutzmaßnahmen halten sollte, so muss im Bereich IT-Security dafür Sorge getragen werden, Mitarbeiter in Sachen IT-Sicherheit zu schulen und die Unternehmenssysteme vor Angriffen so gut zu schützen wie nur eben möglich.

Eine gesunde Portion Vorsicht und die dazugehörige Kontinuität sind in beiden Fällen von großer Bedeutung.